Am 3. Januar 2026 feierte Dodis mit zahlreichen Amiche e Amici di Dodis das Erscheinen der Diplomatischen Dokumente der Schweiz DDS 1995. Prof. em. Dr. Madeleine Herren-Oesch, Präsidentin der Dodis-Kommission, begrüsste die Anwesenden an der Universität Bern. Anschliessend stellte Prof. Dr. Sacha Zala, Direktor von Dodis, den neuen Band der Edition der Diplomatischen Dokumente der Schweiz vor und zeigte eindrücklich auf, welche aussenpolitischen Themen sich ab 1995 in den Vordergrund drängten und fortan die schweizerische Aussenpolitik beschäftigen sollten.
Christa Gall (Bundeshaus-Korrespondentin SRF) nahm die Ausführungen des Dodis-Direktors in ihrem Gespräch mit dem Ehrengast des Abends, alt Bundeskanzler Walter Thurnherr, auf. 1995 als junger Diplomat in Moskau am Puls des Geschehens, gab dieser einen lebhaften Einblick in die praktische Arbeit der Schweizer Krisendiplomatie.

Die Vernissage vom 3. Januar 2026 in voller Länge zum Nachschauen:
Die Gedenkfeiern zum Ende des Zweiten Weltkriegs zwingen den Bundesrat, Stellung zum Umgang mit jüdischen Flüchtlingen während des Nationalsozialismus zu beziehen. Asyl- und Migrationsfragen beschäftigen die Politik jedoch auch im Tagesgeschäft stark. Im Hinblick auf den schweizerischen OSZE-Vorsitz engagiert sich die Diplomatie bei der Konfliktprävention, in Krisengebieten in den sowjetischen Nachfolgestaaten sowie in Ex-Jugoslawien. Die Personenfreizügigkeit und das Verkehrsdossier bleiben die Knackpunkte in den bilateralen Verhandlungen mit der EU. Weitere Themen der edierten Dokumente sind die Menschenrechts- und Umweltpolitik, die Entwicklungszusammenarbeit sowie die Wirtschaftsbeziehungen zu Asien, Lateinamerika und Nordafrika.
- Zur Medienmitteilung
- Direkt zum Band DDS 1995
Programm
Begrüssung durch
Prof. em. Dr. Madeleine Herren, Präsidentin der Dodis-Kommission
Prof. Dr. Sacha Zala, Direttore Dodis
Presentazione del nuovo volume
Walter Thurnherr, alt Bundeskanzler
im Gespräch mit
Christa Gall, Bundeshaus-Korrespondentin SRF
Apéro